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Liebeserklärung an Mutter Erde

Ein weiterer Text für Euch, der den Bezug zwischen heutiger und keltischer Kultur herstellt:

Die Erde aus keltischer SichtAuf ihrem Weg durch den Kosmos empfängt unser Heimatplanet die Strahlen, die Energie der Sonne – durch diesen Liebesakt entsteht im Schoß der Erde neues Leben.
Auf unserem Planeten materialisieren sich Ideen in vielfältiger Weise. Seelen erhalten Körper. Auch durch uns Menschen verwirklichen sich großartige Inspirationen in Forschung und Technik, soziale Projekte, Musik und Poesie und sogar in den Küchen der Welt vollziehen sich tagtäglich Wunder, wenn aus allerlei Zutaten fantastische Gerichte geboren werden – Magie pur.

Auch unsere keltischen Vorfahren liebten das Essen und genossen es reichlich. Sie waren bekanntermaßen nicht nur mehr als einen Kopf größer als ihre südlichen Nachbarn. Keltische Stammesverbände exportierten auch große Mengen von Nahrungsmitteln, denn die Druiden haben mit ihren Kenntnissen die Erträge der Landwirtschaft deutlich verbessert. So wurde beispielsweise Mergel zum Düngen aus Britannien über die Flüsse bis weit ins keltische Festland verschifft.
Die Erde aus keltischer SichtViele weitere Geschenke der Erde, etwa Ton und Erz, haben unsere keltischen Vorfahren zur Herstellung von Alltagsgegenständen verwendet, Zeugnisse ihrer großartigen Handwerkskunst. Lehm diente zum Bau von Gruben- und Fachwerkhäusern. Steinkalendarien aus der Megalithkultur wie beispielsweise Stonehenge oder auch Weris bei Durbuy im heutigen Belgien wurden genutzt, um den Zeitpunkt der Aussaat zu bestimmen, Dolmen, um sich in besonderen Lebenslagen dem Schutz von Mutter Erde anzuvertrauen.

Im Verständnis vieler Völker ist Mutter Erde ein lebendiges Wesen, eine Göttin. Im keltischen Kulturkreis wurden und werden ihr eine Vielzahl regionaler Namen gegeben:
Brighid in Irland, Nerthus in Mittel- bis Norddeutschland, Hludana im nördlichen Rheinland, Litavis in Nordfrankreich-Belgien, Frau Holle in Mitteldeutschland, Perchta südlich des Mains u.v.m.

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