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FAQ — Frequently asked Questions
(oder: was ich oft gefragt werde)

— Wie lange schreibst Du schon?
Im Teenie-Alter habe ich angefangen zu schreiben. So sind eine Reihe unveröffentlichter Kurzgeschichten zusammengekommen, die im Wesentlichen in dieses Buch eingeflossen sind.

— Wozu soll es gut sein, diese schrecklichen keltischen Kämpfe zu beschreiben?
Mir ist es ein großes Anliegen, dazu beizutragen, die Hölle der modernen Kriege zu beenden, die uns die Cäsaren weltweit bescheren.
Werfen wir dazu einen Blick darauf, wie wir heutzutage unsere Aggressionen ausleben: Während in aktuellen Krisengebieten Kinder hingemetzelt werden, schauen wir bei ARD und ZDF aus der ersten Reihe zu, schalten dann zum Tatort und trinken ein Gläschen Rotwein oder Bier. Macht und Aggression gelten als verpönt. Also verharren wir tatenlos und lassen andere das gesellschaftliche Aggressionspotential austragen. Anstatt uns durchzusetzen, schimpfen wir lieber auf die, die das Zepter in die Hand nehmen, Politiker, die wir selbst gewählt haben.
Im Gegensatz dazu schlage ich vor, darüber nachzudenken, ob etwas von dem keltischen Modell auf heute übertragbar wäre: Anstatt uns unserer Aggressionen zu schämen, könnten wir sie in rituelle Bahnen lenken, und sie kultiviert, vielleicht sogar mit Spaß vor allem aber ausschließlich zwischen Freiwilligen austragen.
(Soweit die Kurzfassung – selbstverständlich gäbe es dazu noch vieles mehr zu sagen.)

Wie steht es um den Wahrheitsgehalt der in der Handlung vorkommenden Rituale und geistigen Techniken – ist das nicht Fantasy?
Die in „Niamh—Die Liebe der Kriegerin“ beschriebenen Rituale werden auf diese oder ähnliche Weise bis heute von den indigenen Völkern der nördlichen Hemisphäre praktiziert. Unter Anwendung völkervergleichender Techniken habe ich für den Roman jedoch nur solche ausgewählt, zu denen ich archäologische Fundstücke, Abbildungen, Texte oder ähnliches gefunden habe, die belegen, dass unsere keltischen Vorfahren sie ebenfalls verwendet haben.
Ein Beispiel: Die Bodhrán, die bis in die heutige Zeit verwendete keltische Rahmentrommel, weist alle Merkmale einer auf der Nordhalbkugel üblichen Schamanentrommel auf. Mithilfe ihres Rhythmus' begeben sich Menschen in Nordamerika, Nordeuropa und Sibirien seit jeher auf Trancereisen, um mit den Schöpferischen Kräften zu kommunizieren; oder anders gesagt, um sich an „Das Große Wissen“ anzuschließen.
Physikalisch betrachtet verändern sich beim Wechsel von Alltagsbewusstsein zur Tiefenentspannung die Schwingungen der Gehirnströme von Beta-Wellen mit etwa 13—30 HZ zu Delta-, bzw. Theta-Wellen mit 0,4— 8 HZ. Die Frequenzwerte an verschiedenen Elektronenpunkten zeigen, dass bei der Trance bestimmte Gehirnregionen messbar im Alltagszustand bleiben. Das erklärt, warum die Trance im Gegensatz zum Traum bewusst und hellwach erlebt wird.
Abgesehen von Kia Ye Lanurs Langlebigkeit habe ich alle erwähnten Praktiken erprobt. Auch wenn ich zugeben muss, dass ich es bislang nicht soweit gebracht habe wie er, haben diese Erfahrungen mein Leben bereits überaus bereichert. Dabei ist Kia Ye Lanur kein typischer Druide. Seine Kenntnisse reichen weiter. Viele der Techniken, die er verwendet, werden im Himalaya praktiziert. Der Kunst des Bewussten Träumens beispielsweise bin ich aber auch in Amerika begegnet.
In wie weit Ihr die Fähigkeiten eines Kia Ye Lanur auch für Normal-Sterbliche für möglich haltet, überlasse ich Euch. Im Zweifelsfall betrachtet es als fantasievolle Würze, frei nach dem Motto: Was wäre ein keltischer Roman ohne einen Protagonisten mit magischen Fähigkeiten?!
Ich selbst bin immer gut mit dem Leitsatz meiner Lehrer gefahren: Glaube nichts, wage eigene Erfahrungen!